DEKRA-geprüfter Bausachverständiger für Nürnberg

Feuchte Wände bringen Eigentümer in Nürnberg regelmäßig in eine unangenehme Reihenfolge. Erst wird saniert, dann gemessen. Zu mir kommen die Fälle, in denen der Putz längst ab ist, eine Injektion hinter dem Eigentümer liegt und die Wand trotzdem wieder dunkel wird. Am Anfang fehlte dann fast immer derselbe Schritt: eine Untersuchung, die klärt, woher das Wasser kommt.

Vier Ursachen, die an der Wand gleich aussehen

Ein dunkler Streifen über dem Sockel, abplatzender Putz, weiße Kristalle auf dem Mauerwerk, muffiger Geruch im Keller. Das Schadensbild allein sagt wenig darüber aus, welche Quelle dahintersteckt. Vier Ursachen kommen im Wohnungsbau in Frage, und sie unterscheiden sich vor allem darin, was gegen sie hilft und was sie kostet.

Kapillar aufsteigende Feuchte

Wasser aus dem Erdreich wandert im Porensystem von Mauersteinen und Fugenmörtel nach oben, getrieben von der Kapillarkraft. Das Muster ist charakteristisch: unten am nassesten, nach oben abnehmend, mit einer annähernd waagerechten Obergrenze dort, wo sich Nachschub und Verdunstung die Waage halten. Betroffen sind Gebäude, deren Horizontalsperre fehlt oder ihre Wirkung verloren hat. Ein zweites Erkennungsmerkmal sind Salze. Das aufsteigende Wasser transportiert Nitrate, Sulfate und Chloride aus dem Boden mit, die in der Verdunstungszone auskristallisieren und den Putz absprengen. Wo Salzausblühungen sitzen, war Wasser über Jahre unterwegs. Ausführlich beschreibe ich das Schadensbild im Ratgeberbeitrag zur aufsteigenden Feuchtigkeit und in dem zu feuchten Wänden im Altbau.

Drückendes und seitlich anstehendes Wasser

Hier steht Wasser außen an der Kellerwand an, als Stauwasser über einer bindigen Bodenschicht, als Schichtenwasser in Hanglage oder als Grundwasser. Es dringt unter Druck durch Fugen, Risse und die Arbeitsfuge zwischen Bodenplatte und Wand ein, also ohne den Umweg über die Kapillare. Deshalb sieht das Bild anders aus: Die feuchten Stellen sitzen dort, wo die Abdichtung Schwachstellen hat, und nicht in einem gleichmäßigen Band über dem Boden. Nach starken Niederschlägen wird es schlagartig schlimmer, in Trockenperioden besser. Was dabei baurechtlich und bautechnisch zu beachten ist, steht im Beitrag zum drückenden Grundwasser und in dem zu undichten Kellerwänden.

Leckage aus einer Leitung

Ein undichtes Heizungsrohr, eine gerissene Zuleitung oder eine schadhafte Abwasserleitung erzeugt eine örtlich scharf begrenzte, oft sehr hohe Durchfeuchtung. Typisch ist ein Startpunkt mitten in der Wand oder unter dem Estrich, und typisch ist, dass die Feuchte der Leitungsführung folgt. Warmwasserleckagen lassen sich thermografisch häufig gut eingrenzen. Was danach kommt, von der Ortung über die Trocknung bis zur Versicherung, steht auf der Seite zum Wasserschaden.

Kondensat aus der Raumluft

Warme, feuchte Luft trifft auf eine kalte Bauteiloberfläche und gibt Wasser ab. Das geschieht an Wärmebrücken, hinter Möbeln an Außenwänden und im Sommer in kühlen Kellern, wenn zur falschen Tageszeit gelüftet wird. Kondensat ist die einzige der vier Ursachen, bei der das Wasser nicht von außen kommt. Die Wand ist oberflächennah nass und im Kern trocken, und genau diese Verteilung macht die Unterscheidung messbar. Verwandte Bilder sind Kondenswasser an Fenstern und Schimmel im Keller.

Die vier Ursachen im Vergleich
UrsacheFeuchteverteilungZeitliches VerhaltenRichtige Stoßrichtung
Aufsteigende Feuchtevon unten abnehmend, waagerechte Obergrenze, Salze in der Verdunstungszoneganzjährig ähnlich, wenig SchwankungHorizontalsperre, Sockelabdichtung, Putzaufbau passend zum Salzbefund
Drückendes Wasserpunktuell an Fugen, Rissen und der Arbeitsfugereagiert auf Niederschlag und Wasserstand im BodenAbdichtung nach DIN 18533 in der zutreffenden Wassereinwirkungsklasse, gegebenenfalls Dränung
Leckagescharf begrenzt, oft mitten in der Wand oder unter dem Estrichkonstant hoch, unabhängig vom WetterLeitung orten und instand setzen, danach trocknen
Kondensatoberflächennah nass, im Kern trocken, häufig hinter Möbelnjahreszeitlich, an kalten FlächenWärmebrücke entschärfen, Lüftung und Beheizung anpassen

Woran ich die Ursache festmache

Die Zuordnung ist Messarbeit. Ein einzelner Wert an einer einzelnen Stelle sagt fast nichts, aussagekräftig wird es erst, wenn die Werte ein Muster ergeben.

Ich beginne mit orientierenden Messungen. Kapazitive Geräte und Widerstandsmessungen liefern schnell ein Raster über größere Flächen und zeigen, wo es feucht ist und wo nicht. Ihre Grenze ist bekannt und wichtig: Gemessen wird eine elektrische Größe, die von Salzgehalt, Metall im Bauteil und Rohdichte des Materials mitbestimmt wird, und damit gerade nicht der Wassergehalt selbst. Als Vergleichswerte innerhalb desselben Bauteils sind sie brauchbar, als absolute Zahl nicht.

Wo eine belastbare Zahl gebraucht wird, entnehme ich Bohrmehlproben in mehreren Tiefen und lasse sie darren. Das Darr-Verfahren wiegt die Probe feucht und nach der Trocknung und gibt den Wassergehalt als Masseanteil an. Die WTA führt es in ihrem Merkblatt zur Messung der Feuchte von mineralischen Baustoffen als direktes Verfahren, und es ist gegenüber den Störgrößen der indirekten Methoden unempfindlich. Der eigentliche Erkenntnisgewinn liegt in der gestuften Probenahme. Ist die Wand oberflächennah nass und im Kern trocken, steht Kondensat im Raum. Ist sie über die ganze Dicke feucht und nach oben hin trockener, spricht das für kapillaren Transport. Ist eine einzelne Tiefe auffällig, lohnt der Blick auf die Leitungsführung. Welche Verfahren es sonst noch gibt und was ihre Werte bedeuten, habe ich im Beitrag zur Feuchtemessung am Bau zusammengestellt.

Zur Feuchtemessung gehört die Salzanalyse. Nitrat, Sulfat und Chlorid werden am selben Bohrmehl bestimmt. Ein hoher Nitratgehalt im Sockelbereich spricht für langjährigen Erdkontakt, und der Salzgehalt entscheidet mit darüber, welcher Putzaufbau nach einer Sanierung überhaupt Bestand hat.

Beim Verdacht auf Kondensat hänge ich Datenlogger auf und lasse sie mehrere Wochen laufen. Sie zeichnen Raumtemperatur, relative Luftfeuchte und Oberflächentemperatur auf. Aus diesen drei Größen ergibt sich, ob und wann der Taupunkt an der Wandoberfläche unterschritten wird. Eine Momentaufnahme genügt dafür nicht, weil Nutzung und Außenklima über den Tag und über die Woche schwanken.

Die Bauthermografie ergänzt das Bild. Sie zeigt Temperaturunterschiede an der Oberfläche, aus denen sich Wärmebrücken, Leitungsverläufe und Verdunstungskälte ablesen lassen. Feuchte misst sie nicht.

Bleibt danach eine Frage offen, öffne ich das Bauteil. Eine kleine, wieder verschließbare Öffnung im Sockel oder unter dem Estrich beantwortet oft in wenigen Minuten, was drei Messreihen offengelassen haben.

Was der Nürnberger Untergrund damit zu tun hat

Nürnberg steht auf Sandstein.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt beschreibt den Burgsandstein, dessen Typlokalität der Burgfelsen selbst ist, als fein bis mittelkörnigen Sandstein des mittleren Keuper, abgelagert vor rund 210 Millionen Jahren. Für Gebäude entscheidend ist eine Eigenschaft, die das Amt ausdrücklich benennt: Der Stein ist unterschiedlich stark verfestigt und verwittert deshalb unterschiedlich stark. Was die Landschaftsform erklärt, gilt auch für den Baugrund unter einem Haus. Tragfähigkeit und Wasserführung können sich innerhalb weniger Meter ändern. Wie sich das auf Fundamente und Setzungen auswirkt, steht im Beitrag zu den Sandsteinfundamenten und zum Baugrund aus Keupersandstein.

Derselbe Stein ist in der Altstadt und in den Gründerzeitvierteln auch Baumaterial. Sockel, Kellerwände und Fundamente bestehen vielfach aus einem porösen Material, das in einem Boden steht, der Wasser hält. Das erklärt, warum kapillar aufsteigende Feuchte in Nürnberg ein so verbreitetes Schadensbild ist. Es erklärt aber nicht, warum ein bestimmter Keller nass ist.

Zur Hochwasserlage gibt es amtliche Karten, und die sind der richtige Einstieg. Die Stadt Nürnberg weist Überschwemmungsgebiete an Pegnitz, Rednitz, Gründlach sowie an kleineren Landgräben aus. Bemessungsgrundlage ist das hundertjährliche Hochwasser, also ein Ereignis in einer Größenordnung, die statistisch einmal in hundert Jahren vorkommt. Ob ein Grundstück in einem solchen Gebiet liegt, können Sie im BayernAtlas und im Informationsdienst des Landesamts für Umwelt selbst nachsehen. Zuständige Stelle vor Ort ist das Umweltamt der Stadt Nürnberg. Was Hochwasser für ein einzelnes Gebäude bedeutet, ist Thema des Beitrags zum Hochwasserschutz in Nürnberg.

Was diese Karten nicht sagen: wie hoch das Grundwasser unter Ihrem Haus steht. Das ist eine Objektfrage und keine Stadtteilfrage. Den Wasserstand messe ich deshalb am Bauwerk, und wo die Frage anders nicht zu beantworten ist, kommt eine Baugrunderkundung dazu. Als Einstieg in die örtlichen Zusammenhänge ist der Beitrag zu Grundwasser und Kellerfeuchte in Nürnberg geeignet.

Die Bauepochen der Stadt liefern zusätzliche Anhaltspunkte. Gründerzeitbauten mit Sandsteinsockel und Holzbalkendecken, Wiederaufbauten der Nachkriegsjahre auf älteren Kellern, Siedlungshäuser der 1920er Jahre und Großsiedlungsbauten der 1960er und 1970er Jahre bringen jeweils andere Schwachstellen mit. Wo zwei Bauzeiten aufeinandertreffen, sitzen die Übergänge und damit die Undichtigkeiten. Zu den einzelnen Epochen gibt es eigene Beiträge, etwa zu den Gründerzeitbauten, zu den Siedlungshäusern der 1920er Jahre und zu den Nürnberger Felsenkellern. Eine Übersicht über die Quartiere bietet der Beitrag zur Bausubstanz der Nürnberger Stadtteile.

Warum eine Trockenlegung ohne Ursachenklärung teuer schiefgeht

Die Reihenfolge entscheidet über die Kosten.

Diese Reihenfolge steht so im Regelwerk. Das WTA-Merkblatt 4-10 zum Injektionsverfahren mit zertifizierten Injektionsstoffen gegen kapillaren Feuchtetransport setzt vor die Maßnahme ausdrücklich drei Schritte: Untergrundprüfung, Feuchteanalyse, Bauwerksdiagnose. Eine Injektion, die ohne diese Vorarbeit gesetzt wird, ist ein Versuch auf Kosten des Eigentümers. Wie eine nachträgliche Sperre technisch funktioniert und wo ihre Grenzen liegen, beschreibt der Beitrag zur nachträglichen Horizontalsperre.

Bei der Abdichtung erdberührter Bauteile arbeitet die DIN 18533 mit Wassereinwirkungsklassen, und die Klasse bestimmt das Abdichtungssystem. W1-E steht für Bodenfeuchte und nichtdrückendes Wasser, W4-E für Spritzwasser und Bodenfeuchte am Wandsockel sowie Kapillarwasser in und unter Wänden. Drückendes Wasser fällt unter W2-E und wird nach Eintauchtiefe unterschieden: W2.1-E bis drei Meter, W2.2-E darüber. Wer die Klasse zu niedrig ansetzt, dichtet mit einem System ab, das der tatsächlichen Beanspruchung nicht standhält. Wer sie zu hoch ansetzt, bezahlt eine Ausführung, die das Objekt nicht braucht. Die Klasse ergibt sich aus der Ursachenklärung, nicht aus dem Angebot des ausführenden Betriebs.

Der Fall, der mir am häufigsten begegnet, sieht so aus. Ein Eigentümer hat eine Horizontalsperre injizieren lassen, weil ein feuchter Sockel im Erdgeschoss nach aufsteigender Feuchte aussah. Ein Jahr später ist die Wand wieder nass. Bei der Messung zeigt sich eine oberflächennahe Durchfeuchtung bei trockenem Kern, dazu ein Raumklima, das in den Sommermonaten regelmäßig unter den Taupunkt läuft. Es war Kondensat. Die Sperre war handwerklich sauber ausgeführt und hat trotzdem nichts bewirkt, weil sie gegen ein Problem gesetzt wurde, das es an dieser Wand nicht gab. Teuer ist dabei nicht die Untersuchung, sondern die Sanierung, die daneben lag.

Dazu kommt ein Punkt, den Eigentümer selten auf dem Schirm haben: Eine Sanierung, die die Ursache verfehlt, kann den Zustand verschlechtern. Ein dichter Zementputz auf salzbelastetem Mauerwerk verlagert die Verdunstungszone nach oben, und der Schaden wandert mit ihr in die nächste Wandhöhe. Eine Innenabdichtung gegen drückendes Wasser verschiebt den Wasserdruck auf die nächste Schwachstelle im Bauteil. Wer die Kellersanierung plant, findet die Abwägung zwischen den Verfahren im Beitrag zur Kellersanierung bei Feuchtigkeit und in dem zur Kontrolle der Kellerabdichtung.

Ablauf, Dauer und Kosten der Untersuchung

Ich rechne nach Zeit, zwischen 90 und 180 Euro je Stunde brutto einschließlich 19 Prozent Umsatzsteuer. Die Gesamtkosten eines Auftrags beginnen bei 750 Euro und richten sich nach Umfang und Objekt. Laborproben und Anfahrt stehen als eigene Positionen im Angebot, und das Angebot bekommen Sie schriftlich, bevor ich tätig werde. Diese Angaben sind eine unverbindliche Orientierung und kein Festpreis, die Einzelheiten stehen auf der Kostenseite.

Der Ablauf ist in fünf Schritten beschrieben:

  1. Telefonat. Sie schildern das Schadensbild, ich sage Ihnen, ob eine Untersuchung sinnvoll ist und welche Unterlagen helfen. Das Gespräch kostet nichts.
  2. Ortstermin. Begehung, Rastermessung, Probenahme, Fotodokumentation. Bei einem Einfamilienhaus rechne ich in der Regel mit zwei bis vier Stunden.
  3. Messung über Zeit, wenn Kondensat in Frage kommt. Datenlogger bleiben zwei bis vier Wochen im Objekt.
  4. Auswertung und Bericht. Ursache, Bewertung der Durchfeuchtung, Sanierungsempfehlung mit einer Reihenfolge und der zutreffenden Wassereinwirkungsklasse.
  5. Auf Wunsch begleite ich die Sanierung und prüfe die Ausführung, bevor verputzt und verschlossen wird.

Das Nürnberger Büro liegt in der Ostendstraße 111 in Mögeldorf, telefonisch erreichen Sie mich unter 0921 163 932 51. Wenn Sie beim ersten Kontakt Fotos des Schadensbilds mitschicken, lässt sich am Telefon meist schon sagen, in welche Richtung es geht. Über das Kontaktformular können Sie den Fall in Ruhe schildern, und wenn zusätzlich Schimmel im Spiel ist, führt die Seite zur Feuchte- und Schimmelberatung weiter.

Häufig gestellte Fragen

Woran erkenne ich selbst, ob es aufsteigende Feuchte oder drückendes Wasser ist?

Ein erster Anhaltspunkt ist das zeitliche Verhalten. Aufsteigende Feuchte bleibt über das Jahr hinweg ungefähr gleich und bildet ein Band über dem Boden mit einer annähernd waagerechten Obergrenze. Drückendes Wasser reagiert auf Regen und auf den Wasserstand im Boden, und die nassen Stellen sitzen an Fugen, Rissen und am Übergang von Bodenplatte zu Wand. Sicher trennen lassen sich die beiden Bilder erst über eine Feuchtemessung in gestufter Bohrtiefe, ausführlich beschrieben im Beitrag zur aufsteigenden Feuchtigkeit.

Was kostet die Ursachenklärung bei feuchten Wänden in Nürnberg?

Ich rechne nach Zeit, zwischen 90 und 180 Euro je Stunde brutto, und die Gesamtkosten eines Auftrags beginnen bei 750 Euro. Was Ihr Fall konkret kostet, hängt von Objektgröße, Zugänglichkeit und der Zahl der Laborproben ab. Sie erhalten ein schriftliches Angebot, bevor ich tätig werde, das Erstgespräch am Telefon ist kostenfrei. Diese Angaben sind eine unverbindliche Orientierung und kein Festpreis, Einzelheiten stehen auf der Kostenseite.

Hilft eine nachträgliche Horizontalsperre immer gegen feuchte Wände?

Nein. Eine Horizontalsperre wirkt gegen kapillar aufsteigende Feuchte und gegen keine der anderen Ursachen. Liegt der feuchten Wand eine Leckage, drückendes Wasser oder Kondensat zugrunde, bleibt sie auch nach einer fachgerecht ausgeführten Sperre nass. Das WTA-Merkblatt zum Injektionsverfahren gegen kapillaren Feuchtetransport verlangt aus genau diesem Grund Untergrundprüfung, Feuchteanalyse und Bauwerksdiagnose vor der Maßnahme.

Wie lange dauert eine Feuchteuntersuchung?

Der Ortstermin dauert bei einem Einfamilienhaus in der Regel zwei bis vier Stunden. Kommen Laborproben dazu, liegt das Ergebnis nach wenigen Tagen vor. Steht ein Kondensatverdacht im Raum, bleiben Datenlogger zwei bis vier Wochen im Objekt, weil sich eine Taupunktunterschreitung nur über einen Zeitraum belegen lässt und nicht in einer Momentaufnahme.

Reicht ein Feuchtemessgerät aus dem Baumarkt?

Für einen ersten Eindruck ja, für eine Sanierungsentscheidung nein. Diese Geräte messen kapazitiv oder über den elektrischen Widerstand. Ihr Anzeigewert hängt stark von Salzgehalt und Materialdichte ab und gibt den Wassergehalt selbst nicht wieder. Auf salzhaltigem Sockelmauerwerk zeigen sie deshalb regelmäßig hohe Werte an Wänden, die trocken sind. Belastbar wird es mit Bohrmehlproben und dem Darr-Verfahren, die Verfahren im Vergleich stehen im Beitrag zur Feuchtemessung am Bau.

Quellen zu den Angaben über Nürnberg

  • Bayerisches Landesamt für Umwelt, Geotop Sandsteinfelsen Nürnberger Kaiserburg (Burgsandstein, mittlerer Keuper): lfu.bayern.de
  • Stadt Nürnberg, Umweltamt, Überschwemmungsgebiete und Hochwasserschutz: nuernberg.de
  • Bayerisches Landesamt für Umwelt, Informationsdienst Überschwemmungsgefährdete Gebiete: lfu.bayern.de

Stand der Angaben: August 2026.

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